Borki06.04.2015 22:44
Das sieht doch sehr gut aus! Ich glaub ich zerleg jetzt schon mal meinen Motor und fang morgen mim dremeln an

.
Biste auch mal ein Stück mit maximaler Drehzahl gefahren? Welche Übersetzung hast du drauf?
5th Scaler06.04.2015 22:47
Läuft gut

Cem8006.04.2015 22:57
ich denke, habe die Standard übersetzung...
das wäre ja meine nächste frage
ich hab da mal hier was gelesen, zusammen sollten es immer 74 zähne sein.
ich denke 17+57 ist Standard.
was passiert wenn ich ne 16+58 verbaue, beschleunigt dann schneller?
Ja, bin auf Endgeschwindigkeit auch gefahren...
Gruß
Cem
torstenj.06.04.2015 23:02
Da hast aber was zusammen gebaut, sehr geil für erste Mal !
Den Vergasser den da hast , hat als Grundeinstellung h 1 7/8 und l 1 3/8 von daher wundert mich etwas das auf l 2 Umdrehungen brauchst ...
Wie sieht deine Kerze aus , magst mal nen Bild machen ?
Mit freundlichen Grüßen
Torsten
Cem8006.04.2015 23:19
die Kerze ist nicht neu gewesen, mit diesem Motor, ist ca.2 Tankfüllungen gelaufen.
Borki06.04.2015 23:23
Meine Kerze ist immer Furz trocken

.
Ja und was meinste zur max. Drehzahl, mehr wie vorher?
Ja bei 16/58 steigerst die Beschleunigung.
Cem8006.04.2015 23:33
Ich habe meine Sensoren vom Funke noch nicht Installiert, aber der läuft auch bei Endgeschwindigkeit deutlich besser.
Ich war geschockt

wie der neue Motor abgeht! Der Hammer
Es kommt nur an, wie lange er hebt
Gruß
Cem
Wilson07.04.2015 13:15
Servus Cem!
Gutes Video! Filme mal bitte das nächste Mal eine Fahrt über das gesamte Drehzahlband, damit man die Enddrehzahl mit Leistungsverhalten mithört.
Um deine Übersetzungsfrage noch zu beantworten: 16:58 erzeugt eine bessere Beschleunigung bei geringerer Endgeschwindigkeit. Je kleiner das Ritzel, umso flotter... (bei geringerem Speed)
Gruß
torstenj.07.04.2015 16:05
Hehe , hätte es anders schreiben sollen

Von "unten" ein Foto , wollte wissen ob der mager oder fett läuft

Scheint ja noch fett zu sein , dunkel wie sie an der Seite ist ...
Mit freundlichen Grüßen
Torsten
Cem8007.04.2015 18:12
Danke allen.
Ja. Die Dämpfer mach ich haerter!
Mach nochmal ein Video...
Und. Ja genau muss mal schauen das der irgendwie magerer lauft.
Mir waehr im Moment wichtiger. Was der Reed Block genau bewirkt.
Das kann eben auch sein, das mein Motor deswegen soviel Sprit braucht.
Gruss
Cem
Borki07.04.2015 18:16
Das wird schon durch den Reed Block kommen. Der Einlass ist ja jetzt Größer und es kann durch die Membranen ja kein Sprit mehr zurück laufen und er dreht ja jetzt auch höher. Dein Auto hat ja auch mehr Durst wenn du den Pferdchen die Sporen gibst
torstenj.07.04.2015 18:22
Einlass größer ?
Der ist kleiner oder Max gleich groß

Der Reed lässt kein Gemisch mehr raus und der Motor wird 2 mal befüllt aber nur wenn das Fenster im Kolben hast , hast du das

Mit freundlichen Grüßen
Torsten
Cem8007.04.2015 19:12
Freillig ist doch der Einlass groesser oder bin ich komplett falsch...
Den Einlass hab ich breiter gefraesst.
Der Motor kann dieses mehr Sprit verarbeiten, da eben die Kanaele bearbeitet wurden.oder falsch???
Ich habe dieses Kolben Fenster nicht gefraesst, absichtlich, weil ich eben fur mich selber probieren wollte.
Ich hatte auch dieses naja etwas verpfuschten Motor, der hatte ja ein Kolben Fenster, und die kanaele waren auch bearbeitet.
Und dieser Motor ist nicht einmal annaehernt so gut gelaufen wie der neue hier.
Ich verstehe das alles noch nicht 100%.
Wenn einer mehr weiss, soll mir bitte diesen Reed Block etwas ausführlicher erklaeren.
Muss dieses Fenster am kolben sein, wenn ich den Reed drauf habe???
Danke...
Gruss
Cem
Borki07.04.2015 19:30
Membransteuerung
Der erste membrangesteuerte Zweitaktmotor war der 350 cm³ Hubraum große Motor des österreichischen Motorrad-Herstellers Titan von 1928. Ingenieur Karl Schüber war der Konstrukteur der Einlasssteuerung mit einem 4-Blatt-Membraneinlass.[18] Das Membranventil, als Zungenventil ausgelegt, wurde am Einlasskanal angebracht, das bei Unterdruck im Kurbelgehäuse öffnet und bei Überdruck schließt. Der Vorteil war die automatische Anpassung an die Strömungsverhältnisse bei allen Drehzahlen. Der zuverlässige Arbeitsbereich dieses Membranventils endete bei einer Drehzahl von maximal 5.000 min?1.[19]
Die schwachfedernde und leichte Membran (auch Zungenventil genannt) öffnet schon bei geringem Unterdruck und schließt schlagartig bei erreichtem Druckausgleich; sie verhindert Zurückblasen und passt sich einem breiten Drehzahlband an. Ein grundlegender Unterschied zwischen einem vom Unterdruck geöffneten Steuerorgan und einem vom Arbeitskolben freigegebenen Schlitz besteht im (relativ) sanften Abheben der Membranen oder Ventile gegenüber dem raschen Öffnen zur Kurbelkammer, in der schon ein nennenswerter Unterdruck herrscht. Das dadurch verschärfte Ansauggeräusch fällt bei Rennmotoren nicht in die Waagschale, wohl aber im Alltag.
1971 entwickelte Yamaha das Membranventil neu, indem die Membranzungen nun eine Dachform aufwiesen. Dadurch wurde ein verhältnismäßig großer Durchflußquerschnitt erreicht.[20] Der Kolben verschließt zunächst den zur Membrane führenden Weg, der Kurbelhausdruck sinkt und reißt die Membranzungen plötzlich auf, wesentlich weiter und wirksamer, auch zum Anfachen der gewünschten Schwingungen. Da der Ansaugkanal außerdem als (fünfter) Überströmkanal dient, erzeugen die nach oben strömenden Frischgase hinter den Membranzungen einen statischen Unterdruck – je schneller, umso stärker – und saugen ein zusätzliches Quantum Frischgas an, direkt vom Ansaugweg in den Arbeitszylinder.
Dieses Prinzip erlaubte es schließlich, sämtliche Serienmotoren ungeachtet dreistelliger Literleistungen mit Membranen und besserem Drehmomentverlauf auszustatten. Das Zungenventil arbeitet bis zu einer Drehzahl von 8.000 min?1 zuverlässig.[21] Neueste Technik ersetzt die Metall-Membranzungen durch glas- oder kohlenstofffaserverstärkte Membranzungen. Die Massenträgheit ist geringer als bei Metall-Membranplättchen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt des membrangesteuerten Motors sind deutlich bessere Verbrauchswerte.[22]
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