RuDe04.12.2013 12:02
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Ich grüße euch Bajainer! Seid geraumer Zeit sitze ich an meinen Baja Projekt "Icarus". Basis ist ein Baja 5B der von vorn bis hinten umgebaut wird:
- Alu-Dämpferbrücken
- ordentlicher Reso
- eventuell 26er Fulie
- Überollkföig aus Stahl (eigenbau)
- GFK Karosse (eigenbau)
- FG Lenkung
- Radkästen im Hotrod-Stil (ähnlich den "Fendern" bei Custom Choppers)
- Beleuchtung wie a Discokugel xD
Aber fangen wir erstmal von ganz vorne an. Da ich ein Baja neuling bin/war, musste erstmal die Sau aufs Feld und ich war platt von dem Monster. Ich fahre sonst 1:8 Modelle, die bei den kleinsten unebenen Acker die meiste Zeit eher in der Luft verbringen als auf der "Piste". Wo die 1:8er "rumwabbeln" macht der Baja erstmal richtig Spaß. Nach dem dann ein Fussballfeld gemäht, sowie ein Acker unsicher gemacht wurde, ging es an die Materie.
Baja Zerlegen, Elektronik sowie Motor raus und vom Dreck befreien. Leider hatte ich Intelligenzkasper die Idee "joar das mache ich mit nen Kärcher". Der Dreck ging super ab, aber durch den starken Druck vom Kärcher, hab ich mir eine ordenliche ladung an Schlamm in den meisten Kugellagern gedrückt, sowie in das Dif-Gehäuse. "Wer keine Arbeit hat, macht sich welche."
Nach den elendigen Putzen ging es dan los. Material ran (Stahlrohre 10mm, Stahlblech 0,75mm + Fülldraht-Schweißgerät) und den Überolkäfig gebaut. Zum Biegen wurden testweise 2 Technicken genutzt: Kaltes biegen und heißes Biegen. Bei beiden wurden aber die Rohre vorher mit feinen Vogelsand gefüllt um bei dem Biegen das Einknicken zu vermeiden. Als besonderes Highlight wurden direkt am Käfig die Verschraubungen für kommendende Scheiben geschweißt.
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Zeitgleich wurde an der FG Lenkung gearbeitet. 4mm Alublech zugeschnitten (leider 2 mal, dank falschen Aussparungen) Mit Passender Konterplatte und den ganzen Bohrungen.
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Nach dem Überollkäfig ging es dann an die Karosse. Erster Schritt war das Dach. Durch den eigenen Überollkäfig haben sich natürlich die Maße geändert (1mm Toleranz), sowie die nicht vorhanden Verschraubungen der Zündkerzenabdeckung.
Erstmal wurde das Dach mit Malerkrepp und einem Sprühdosendeckel geformt. Darauf kam dann das Epox sowie Glasfasermatten/stücke.
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Nachdem Alles zurechtgeschnitten wurde, kam dann der Füllspachtel ans Werk. Nach gefühlten 17826723567314517 feinen Schichten, konnte man dann mit einem Sprüh-Füller die letzten Unebenheiten beseitigt werden. Die Verschraubungen für das Dach waren dann ein heikles Spiel. Die eigentlichen Löcher waren leider etwas schräg gebohrt, somit waren plan liegende Schrauben unmöglich. Um doch die Schrauben plan zu Oberfläche des Daches zu bekommen, wurde einfach das Rohr des Käfig aufgeschnitten und die Muttern in das Rohr mit Epox und Glasfasern eingearbeitet/eingegossen.
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Die Karosse wurde im gleichen Verfahren gebaut. Original Karo abkleben mit zusätzlichen "Highlight" versehen. Epox und Glasfasermatten drauf und ab gehts. Nach der ersten Schicht wurde eine zweite aufgetragen, durch diese ist eine höhere Stabilität gewährleistet. Nachdem alles durchgetrocknet war konnte dann der ersten Schnitt und Anpassungen efolgen.
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Ein kleiner Zwischstop war dann das Einarbeiten von den kleineren Flächen an den Bereichen der Fenster:
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Nu ging es wieder an meine Lieblingsarbeit: Spachteln -> Schleifen -> Spachteln -> Schleifen -> Spachteln -> Schleifen -> Spachteln -> Schleifen -> Spachteln -> ...
Nach der Zwangseinweisung und Behandlung der psychischen Misstände, meiner eigenen Person, bezüglich des Spachtel-Schleif-Krampfes, die ich sogar in der Nacht hatte, konnte der Füllspachtel auf die Karo
Der Nasschliff ging super von Hand und darauf wurde nur erstmal grundiert.
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Und so sah das Ergebnis aus:
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Und so sieht bis jetzt mein Monster aus. Der nächste Schritt wird die untere Karosse sein, die ich mit der "Spant/en"-Technik (kommt eigenlich aus dem Schiffsbau) formen will.
Greetz RuDe (aka der Micha)
PS: Für weitere Bilder und sehr genaue Beschreibungen, besucht doch einfach mein/unser Blog (Siehe Signatur) oder folgt uns auf Fratzenbuch!
Ich grüße euch Bajainer! Seid geraumer Zeit sitze ich an meinen Baja Projekt "Icarus". Basis ist ein Baja 5B der von vorn bis hinten umgebaut wird:
- Alu-Dämpferbrücken
- ordentlicher Reso
- eventuell 26er Fulie
- Überollkföig aus Stahl (eigenbau)
- GFK Karosse (eigenbau)
- FG Lenkung
- Radkästen im Hotrod-Stil (ähnlich den "Fendern" bei Custom Choppers)
- Beleuchtung wie a Discokugel xD
Aber fangen wir erstmal von ganz vorne an. Da ich ein Baja neuling bin/war, musste erstmal die Sau aufs Feld und ich war platt von dem Monster. Ich fahre sonst 1:8 Modelle, die bei den kleinsten unebenen Acker die meiste Zeit eher in der Luft verbringen als auf der "Piste". Wo die 1:8er "rumwabbeln" macht der Baja erstmal richtig Spaß. Nach dem dann ein Fussballfeld gemäht, sowie ein Acker unsicher gemacht wurde, ging es an die Materie.
Baja Zerlegen, Elektronik sowie Motor raus und vom Dreck befreien. Leider hatte ich Intelligenzkasper die Idee "joar das mache ich mit nen Kärcher". Der Dreck ging super ab, aber durch den starken Druck vom Kärcher, hab ich mir eine ordenliche ladung an Schlamm in den meisten Kugellagern gedrückt, sowie in das Dif-Gehäuse. "Wer keine Arbeit hat, macht sich welche."
Nach den elendigen Putzen ging es dan los. Material ran (Stahlrohre 10mm, Stahlblech 0,75mm + Fülldraht-Schweißgerät) und den Überolkäfig gebaut. Zum Biegen wurden testweise 2 Technicken genutzt: Kaltes biegen und heißes Biegen. Bei beiden wurden aber die Rohre vorher mit feinen Vogelsand gefüllt um bei dem Biegen das Einknicken zu vermeiden. Als besonderes Highlight wurden direkt am Käfig die Verschraubungen für kommendende Scheiben geschweißt.
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Zeitgleich wurde an der FG Lenkung gearbeitet. 4mm Alublech zugeschnitten (leider 2 mal, dank falschen Aussparungen) Mit Passender Konterplatte und den ganzen Bohrungen.
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Nach dem Überollkäfig ging es dann an die Karosse. Erster Schritt war das Dach. Durch den eigenen Überollkäfig haben sich natürlich die Maße geändert (1mm Toleranz), sowie die nicht vorhanden Verschraubungen der Zündkerzenabdeckung.
Erstmal wurde das Dach mit Malerkrepp und einem Sprühdosendeckel geformt. Darauf kam dann das Epox sowie Glasfasermatten/stücke.
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Nachdem Alles zurechtgeschnitten wurde, kam dann der Füllspachtel ans Werk. Nach gefühlten 17826723567314517 feinen Schichten, konnte man dann mit einem Sprüh-Füller die letzten Unebenheiten beseitigt werden. Die Verschraubungen für das Dach waren dann ein heikles Spiel. Die eigentlichen Löcher waren leider etwas schräg gebohrt, somit waren plan liegende Schrauben unmöglich. Um doch die Schrauben plan zu Oberfläche des Daches zu bekommen, wurde einfach das Rohr des Käfig aufgeschnitten und die Muttern in das Rohr mit Epox und Glasfasern eingearbeitet/eingegossen.
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Die Karosse wurde im gleichen Verfahren gebaut. Original Karo abkleben mit zusätzlichen "Highlight" versehen. Epox und Glasfasermatten drauf und ab gehts. Nach der ersten Schicht wurde eine zweite aufgetragen, durch diese ist eine höhere Stabilität gewährleistet. Nachdem alles durchgetrocknet war konnte dann der ersten Schnitt und Anpassungen efolgen.
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Ein kleiner Zwischstop war dann das Einarbeiten von den kleineren Flächen an den Bereichen der Fenster:
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Nu ging es wieder an meine Lieblingsarbeit: Spachteln -> Schleifen -> Spachteln -> Schleifen -> Spachteln -> Schleifen -> Spachteln -> Schleifen -> Spachteln -> ...

Nach der Zwangseinweisung und Behandlung der psychischen Misstände, meiner eigenen Person, bezüglich des Spachtel-Schleif-Krampfes, die ich sogar in der Nacht hatte, konnte der Füllspachtel auf die Karo
Der Nasschliff ging super von Hand und darauf wurde nur erstmal grundiert.🖼 Bild nicht mehr verfügbar 🖼 Bild nicht mehr verfügbar
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Und so sah das Ergebnis aus:
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Und so sieht bis jetzt mein Monster aus. Der nächste Schritt wird die untere Karosse sein, die ich mit der "Spant/en"-Technik (kommt eigenlich aus dem Schiffsbau) formen will.
Greetz RuDe (aka der Micha)
PS: Für weitere Bilder und sehr genaue Beschreibungen, besucht doch einfach mein/unser Blog (Siehe Signatur) oder folgt uns auf Fratzenbuch!


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) sie mal dahin scheiden.
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