hr-baja5bss21.12.2010 12:49
Moin Moin,
da wir zur Zeit viele Info´s zur Beimischung von Bio-Ethanol zum Kraftstoff bekommen, stellt sich mir natürlich die Frage, wie verhält es sich beim Baja mit diesem neuen Sprit. Hier mal Auszüge aus einem Interview von KFZ-Betrieb Online mit jemanden vom ZDK:
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Redaktion: Ab Januar steigt die Beimischung von Bio-Ethanol im Ottokraftstoff. Warum wird die Zusammensetzung geändert?
Neofitos Arathymos: Die Bundesregierung verfolgt mit den Vorgaben verschiedene Ziele, ein Wesentliches ist, die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren. Auf diese Weise wird Deutschland dem ehrgeizigen Ziel sehr nahe kommen, bis zum Jahr 2020 den Ausstoß von Kohlendioxid gegenüber dem Basisjahr 1990 um 40 Prozent zu reduzieren.
Wird der E10-Kraftstoff flächendeckend eingeführt?
Dies ist geplant und wir gehen auch davon aus, dass dies umgesetzt wird. Die Einführung für Tankstellen ist kein Problem, so dass davon auszugehen ist, dass alle Tankstellen zum 1. Januar 2011 umstellen.
Warum ist die Mischung für Fahrzeuge gefährlich?
Bio-Ethanol hat eine korrosive Wirkung. Es greift Komponenten an, mit denen der Kraftstoff in Berührung kommt: vom Einfüllstützen bis zur Einspritzdüse.
Welche Materialen sind besonders betroffen?
E10 greift vor allem Kunststoffdichtungen wie zum Beispiel PVC und
unbeschichtete Aluminiumteile
an. Im Detail kann die Frage zurzeit nicht beantwortet werden.
Ist das Thema neu?
Nein, beim Biodiesel wurde die Beimischung zunächst von fünf auf sieben Prozent erhöht, um die entsprechenden Effekte abzudämpfen. Unseres Erachtens nach ist dies nur eine Zwischenstufe. In den nächsten Jahren wird auch bei Diesel der Bio-Anteil weiter erhöht.
Wieviele Fahrzeuge sind von der E10-Unverträglichkeit in etwa betroffen?
Es handelt sich um zirka 3,1 Millionen Pkw und rund eine Million Krafträder.
Welche Fahrzeuge sind besonders betroffen?
Das lässt sich so nicht sagen. Der Material-Mix, den ein Hersteller verbaut, hängt von verschiedenen Aspekten ab. Eine wichtige Anforderung stellt die Konstruktion des Kraftstoffsystems dar. Insofern kann es durchaus auch sein, dass ein älteres Fahrzeug den neuen Kraftstoff-Mix verträgt, bei einem jüngeren Auto jedoch die Komponenten angegriffen werden.
Gilt dies auch für Motorräder?
Alle Fahrzeuge, die den neuen Kraftstoff tanken, können davon betroffen sein.
Wie kann man sich davor schützen?
Letztlich weiß nur der Hersteller
, welche Materialien in welchem Modell verbaut sind. Da muss sich jeder Fahrzeughalter über sein Fahrzeug informieren – zum Beispiel beim Kfz-Meisterbetrieb.
Welche Informationen sollte ein Kfz-Betrieb für seine Kunden parat haben?
Zum Thema E10 gibt es drei grundlegende Informationen: Die ZDK-Abteilung Technik hat die Broschüre „Biokraftstoff - Fakten zur Beimischung von Bioethanol in Otto-Kraftstoffen bzw. Biodiesel in Diesel-Kraftstoffen“ veröffentlicht, die die Verbandsmitglieder auf der Webseite abrufen können. Sie wird ergänzt durch den Flyer „Mehr Bio im Benzin“ vom Bundesumweltministerium sowie der DAT-Liste mit Informationen von VDA und VDIK zur E10-Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen. Jeder Kfz-Betrieb kann mit diesen drei Informationen anstehende Fragen fachkundig beantworten.
Und wenn ein Autofahrer an der Tankstelle dennoch unsicher ist?
Die Zapfsäulen sind alle klar und deutlich gekennzeichnet. Ist sich ein Autofahrer unsicher, welchen Kraftstoff er getankt hat, kann er auf der Rechnung nachschauen. Kfz-Betriebe, Hersteller und Tankstellen sind für Fragen rund um E10 die ersten Ansprechpartner.
Nun der Notfall: Fehlbetankung.
Bereits eine einzige falsche Tankfüllung mit E10 kann zu ersten Schäden führen. Wichtig ist, dass das Fahrzeug nicht gestartet wird, sonst gelangt der Kraftstoff in das gesamte System. Bleibt der Motor aus, muss nur der Tank leer gepumpt werden. Dies ist für den Fahrer wesentlich günstiger.
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Hat sich schon mal jemand hier informiert? Wie sieht es bei den Zylindern aus, sind diese schon entsprechend beschichtet?
Ich bin gespannt, ob hier schon jemand darüber nachgedacht hat
HR
da wir zur Zeit viele Info´s zur Beimischung von Bio-Ethanol zum Kraftstoff bekommen, stellt sich mir natürlich die Frage, wie verhält es sich beim Baja mit diesem neuen Sprit. Hier mal Auszüge aus einem Interview von KFZ-Betrieb Online mit jemanden vom ZDK:
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Redaktion: Ab Januar steigt die Beimischung von Bio-Ethanol im Ottokraftstoff. Warum wird die Zusammensetzung geändert?
Neofitos Arathymos: Die Bundesregierung verfolgt mit den Vorgaben verschiedene Ziele, ein Wesentliches ist, die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren. Auf diese Weise wird Deutschland dem ehrgeizigen Ziel sehr nahe kommen, bis zum Jahr 2020 den Ausstoß von Kohlendioxid gegenüber dem Basisjahr 1990 um 40 Prozent zu reduzieren.
Wird der E10-Kraftstoff flächendeckend eingeführt?
Dies ist geplant und wir gehen auch davon aus, dass dies umgesetzt wird. Die Einführung für Tankstellen ist kein Problem, so dass davon auszugehen ist, dass alle Tankstellen zum 1. Januar 2011 umstellen.
Warum ist die Mischung für Fahrzeuge gefährlich?
Bio-Ethanol hat eine korrosive Wirkung. Es greift Komponenten an, mit denen der Kraftstoff in Berührung kommt: vom Einfüllstützen bis zur Einspritzdüse.
Welche Materialen sind besonders betroffen?
E10 greift vor allem Kunststoffdichtungen wie zum Beispiel PVC und
unbeschichtete Aluminiumteile
an. Im Detail kann die Frage zurzeit nicht beantwortet werden. Ist das Thema neu?
Nein, beim Biodiesel wurde die Beimischung zunächst von fünf auf sieben Prozent erhöht, um die entsprechenden Effekte abzudämpfen. Unseres Erachtens nach ist dies nur eine Zwischenstufe. In den nächsten Jahren wird auch bei Diesel der Bio-Anteil weiter erhöht.
Wieviele Fahrzeuge sind von der E10-Unverträglichkeit in etwa betroffen?
Es handelt sich um zirka 3,1 Millionen Pkw und rund eine Million Krafträder.
Welche Fahrzeuge sind besonders betroffen?
Das lässt sich so nicht sagen. Der Material-Mix, den ein Hersteller verbaut, hängt von verschiedenen Aspekten ab. Eine wichtige Anforderung stellt die Konstruktion des Kraftstoffsystems dar. Insofern kann es durchaus auch sein, dass ein älteres Fahrzeug den neuen Kraftstoff-Mix verträgt, bei einem jüngeren Auto jedoch die Komponenten angegriffen werden.
Gilt dies auch für Motorräder?
Alle Fahrzeuge, die den neuen Kraftstoff tanken, können davon betroffen sein.
Wie kann man sich davor schützen?
Letztlich weiß nur der Hersteller
, welche Materialien in welchem Modell verbaut sind. Da muss sich jeder Fahrzeughalter über sein Fahrzeug informieren – zum Beispiel beim Kfz-Meisterbetrieb. Welche Informationen sollte ein Kfz-Betrieb für seine Kunden parat haben?
Zum Thema E10 gibt es drei grundlegende Informationen: Die ZDK-Abteilung Technik hat die Broschüre „Biokraftstoff - Fakten zur Beimischung von Bioethanol in Otto-Kraftstoffen bzw. Biodiesel in Diesel-Kraftstoffen“ veröffentlicht, die die Verbandsmitglieder auf der Webseite abrufen können. Sie wird ergänzt durch den Flyer „Mehr Bio im Benzin“ vom Bundesumweltministerium sowie der DAT-Liste mit Informationen von VDA und VDIK zur E10-Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen. Jeder Kfz-Betrieb kann mit diesen drei Informationen anstehende Fragen fachkundig beantworten.
Und wenn ein Autofahrer an der Tankstelle dennoch unsicher ist?
Die Zapfsäulen sind alle klar und deutlich gekennzeichnet. Ist sich ein Autofahrer unsicher, welchen Kraftstoff er getankt hat, kann er auf der Rechnung nachschauen. Kfz-Betriebe, Hersteller und Tankstellen sind für Fragen rund um E10 die ersten Ansprechpartner.
Nun der Notfall: Fehlbetankung.
Bereits eine einzige falsche Tankfüllung mit E10 kann zu ersten Schäden führen. Wichtig ist, dass das Fahrzeug nicht gestartet wird, sonst gelangt der Kraftstoff in das gesamte System. Bleibt der Motor aus, muss nur der Tank leer gepumpt werden. Dies ist für den Fahrer wesentlich günstiger.
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Hat sich schon mal jemand hier informiert? Wie sieht es bei den Zylindern aus, sind diese schon entsprechend beschichtet?
Ich bin gespannt, ob hier schon jemand darüber nachgedacht hat
HR
Auch in Super Plus. Aber sich darüber zu erheben bringt nüx, entweder rostet alles bist es kaputt ist, oder eben nicht 

kommen und jeder der den Schröder damals gewählt hat, müßte nachträglich boockfotzen kriegen...
Das Zeug war bestimmt schon 15 Jahre alt. Das hab ich dann in mein Moped geschüttet......alter Schwede ging die Karre ab
