Das wichtigste zur Fototechnik möchte ich hier ganz kurz erklären. Wichtige Begriffe werde ich mit links zu Tante Wiki hinterlegen, da können dann diejenigen mal reinstöbern, die sich mit der Technik ein wenig mehr beschäftigen möchten.
Mein Equipment kommt von Canon, es kann sein, dass bestimmte kameraspezifische Begriffe bei anderen Herstellern anders genannt werden - die denkt Ihr Euch dann eben
Belichtung - Zusammenspiel von Zeit, Blende und Sensorempfindlichkeit
Wichtigstes Grundwerkzeug ist das Verständnis wie das Bild korrekt belichtet auf den Sensor gebannt wird.
Hierzu benötigen wir die Begriffe
Blende,
Belichtungszeit und
Sensorempfindlichkeit (ISO).
Stellt Euch vor Ihr wollt ein Glas Wasser unter dem Hahn mit Leitungswasser exakt bis zur Oberkante befüllen. Dieses genaue Befüllen stellt im Beispiel jetzt die korrekte Belichtung eines Fotos dar.
Verändern wir nun jeweils eine Variable, ändern sich entsprechend die beiden anderen, um zum Ergebnis "korrekt befülltes Glas" zu kommen.
Nehmen wir einmal an, wir würden den Querschnitt des Wasserhahns verändern können, und drehen diesen nun weiter auf, dann fließt mehr Wasser pro Zeiteinheit ins Glas, also dauet das Befüllen weniger lange. Der Hahn stellt nun die Blende dar, die, wenn sie weiter geöfnet wird, die Belichtungsdauer entsprechend verkürzt. Geschieht dies nicht, läuft das Glas über, bzw. wird das Bild überbelichtet.
Nehmen wir ein kleineres Glas zum Befüllen, dauert das Befüllen bei konstantem Hahnquerschnitt (oder bei konstanter Blende) ebenfalls weniger lang. Dies bedeutet an der Kamera, dass wir eine höhere Sensorempfindlichkeit (ISO) eingestellt haben und daher eine kürzere Belichtungsdauer resultiert.
Haben wir als letzte Möglichkeit eine fix definierte Zeit, in welcher der Wasserhahn offen steht, dann muss entsprechend das Glas in der Größe (ISOzahl) und der Hahn im Querschnitt (Blende) angepasst werden.
Zur korrekten Belichtung spielen diese 3 Faktoren unabdingbar zusammen und werden nun je nach gewähltem Modus komplett oder teilweise von der Kameraautomatik übernommen.
Wie groß Ihr die Blende am Objektiv aufmachen könnt steht jeweils vorne auf dem Objektiv:
18-55mm f3.5-5.6
18-55mm ist hier dann der Brennweitenbereich und f bezeichnet die mögliche Blendenleistung: bei 18mm maximal f 3.5 und bei 55mm nur noch f5.6.
Lichtstärkere
Zoomobjektive halten über den gesamten Blendenbereich eine durchgehende Lichtstärke von z.b. f 4 oder f 2.8.
Noch mehr Licht gibts dann nur noch bei
Festbrennweiten. Hier muss dann mit den Füßen gezoomt werden

, dafür hat man durch die deutlich höhere Blendenöffnung des Objektivs erheblich mehr Spielraum was das Gestalten mit der Schärfentiefe angeht.
Bei der Lichstärke ists wie mit dem Hubraum: zu viel gibts nicht
Für kreatives Fotografieren bietet es sich also an, die Blende oder auch die Zeit vorzuwählen, da so gezielt Einfluss auf das Bildergebniss genommen werden kann.