Nostalgie-Archiv · Stand 09.01.2017 · nur zum Lesen

Großes Motor Tutorial "Wechseln der Lager und Simmerringe"!

Möter11.04.2010 16:37
Im Zuge des Aufbaus meines 2ten Bajas, musste natürlich auch ein neuer Motor her. Da ich mit den Tuningmotoren kein Glück hatte, hab ich mich für einen Zenoah G270 entschieden. Ich werde in dem Motor von Anfang an die BLUR-Lager verwenden und das Dichtlager, welches beim Zenoah G270 Kupplungsseitig verbaut ist, durch einen Simmerring ersetzen. Deshalb hab ich mich entschieden, da ich den Motor ja zerlegen muss, ein Tutorial zu schreiben, welches Neulingen oder auch Fortgeschrittenen hier, die aber bisher noch keinen Motor selber zerlegt und die Lager gewechselt haben, etwas die Angst davor zu nehmen.

:!: Eines noch vorweg, dieses Tutorial, Teil1 Teil2 und Teil3, ist exklusiv für dieses Forum geschrieben, es darf nicht in anderen Foren gepostet werden oder ohne meine Zustimmung weitergegeben werden, der Grund dafür ist einfach, es war ein haufen Arbeit, naja und dies ist mein lieblings Forum :love: , deshalb exklusiv für www.hpibaja.de :!:

Los geht’s!

Teil 1

„Das Zerlegen des Motors“

Hier ein Bild des Zenoah G270 Motors, so wie er geliefert wird. Grundsätzlich sind diese Motoren alle gleich Aufgebaut, nur ist eben der Zenoah G270 ein Motor bei dem der Zylinder mit 4 Schrauben auf dem Kurbelwellengehäuse befestigt wird, dies ist z.B. bei den CY Motoren und älteren Zenoahs nicht der Fall.


Als erstes wird die Stock AirBox samt Vergaser, in diesem Fall ein Walbro 813, und der Stock Auspuff demontiert. Die Einlass und Auslasskanäle sollte man mit z.B. Küchenpapier verstopfen, um zu vermeiden dass man bei der weiteren Demontage des Motors, Dreck in den Zylinder bekommt.



Danach kann man den Isolator abschrauben, bei einem komplett neuen Motor bei dem man nur die Lager wechselt ist das nicht notwendig, bei einem gebrauchten und schon gelaufenen Motor sollte man den Isolator demontieren da man so die Teile einfacher Reinigen kann. Ich spare mir dies, hier aber mal ein Bild vom Isolator mit Dichtung und Befestigungsschrauben.


Nun wird die Kupplung samt Kupplungsgehäuse demontiert. Das mache ich deshalb zuerst da man so den Motor noch schön auf den Seilzugstarter legen kann und man es so einfach leichter hat die Schrauben zu lösen. Zuerst schraubt man die Zündkerze raus und dreht einen Kolbenstopper in die Zündkerzenbohrung, danach kann man die Passschrauben der Kupplung mit einer 14er Nuß lösen und abnehmen. Hier ist ein Unterschied zwischen der Zenoah-Kupplung und der CY-Kupplung, die CY-Kupplung wird mit Inbus-Passschrauben befestigt, auch ist die Bohrung für die Passchrauben in den Kupplungsbacken unterschiedlich :!:



Auch der Halter der Kupplung und die Befestigung dessen ist bei Zenoah anders als bei CY;!;


Nun löst man also beim Zenoah mit einer 10er Nuß die Schraube die den Halter auf der Kurbelwelle befestigt und dreht diese komplett raus. Dann löst man mit Hilfe eines Abziehtools den Halter von der Kurbelwelle. Die beiden äußeren Schrauben des Abziehers kommen in die Löcher in denen die Passschrauben gesessen haben, dann drückt man mit Hilfe des Dorns in der Mitte des Abziehers den Halter von der Kurbelwelle, das dabei entstehende Knacken ist normal, also nicht erschrecken.



Nun das Kupplungsgehäuse demontieren, dazu die 4 Schrauben lösen und entfernen, dann mit Hilfe eines Schraubendrehers vorsichtig vom Kurbelwellengehäuse lösen.


Nun zur Lüfterradseite, als erstes muss der Seilzugstarter demontiert werden, hierzu einfach die vier Schrauben lösen und den Seilzugstarter abnehmen.


Als nächstes werden die Lüfterradabdeckung und die Motorabdeckung demontiert. Die Lüfterradabdeckung kann manchmal etwas klemmen, wenn dies der Fall ist einfach mit einem kleinen Schraubendreher die Lüfterradabdeckung vom Kurbelwellengehäuse hebeln.


Wenn die beiden Abdeckungen demontiert sind, kommt die Zündspule zum Vorschein. Um die Zündspule zu demontieren einfach die beiden Schrauben lösen, hinter der Zündspule sind zwei kleine Abstandhalter, diese nicht verlieren, nun kann die Zündspule samt Motorausschalter abgenommen werden.


Die Demontage des Lüfterrades erfolgt in zwei Schritten. Zuerst muss die Schraube in der Mitte des Lüfterrades abgeschraubt werden, dies geht mit dem kleinen Ende des HPI Zündkerzenschlüssels.


Dann, wie auch beim Kupplungshalter, den Abzieher auf das Lüfterrad schrauben und das Lüfterrad von der Kurbelwelle lösen, auch hier wird es knacken, nicht erschrecken.


Ist das Lüfterrad demontiert muss noch der Federkeil aus der Kurbelwelle entfernt werden. Dieser Federkeil arretiert das Lüfterrad auf der Kurbelwelle, so dass es nicht durchdrehen kann. Das entfernen des Federkeils kann manchmal etwas nervig sein, ich mache es immer mit einem Seitenschneider, vorne mit der Spitze den Federkeil packen und dann den Federkeil nach oben rausdrücken, es geht auch mit einem Schraubendreher.



Jetzt ist alles außen am Motor demontiert, bis auf den Isolator den ich in diesem Fall auch dranlasse.
Nun wird der Zylinder demontiert, hierzu alle vier Schrauben(bei 2 Schraubenmotoren natürlich nur 2 Schrauben) lösen und rausdrehen. Nun Vorsichtig den Zylinder nach oben abziehen, keine Gewalt anwenden und nicht drehen, dadurch kann der Kolben oder der Zylinder beschädigt werden.


Das Kurbelwellengehäuse wird ebenfalls von 4 Schrauben zusammengehalten. Diese Schrauben lösen und entfernen, dann kann das Kurbelwellengehäuse vorsichtig auseinander gezogen werden.


Jetzt hat man den Motor soweit zerlegt, dass man z.B. die Lager und oder die Simmerringe wechseln kann.

Weiter geht’s mit Teil 2, „Das Einpressen neuer Lager und Simmerringe“.
Möter11.04.2010 18:33
Teil 2

„Das Einpressen neuer Lager und Simmerringe“

Eines Vorweg, beim Einbau neuer Lager und Simmerringe ist mit größter Sorgfalt vorzugehen, da Beschädigungen an Lager und Simmerring einen Motorschaden zur Folge haben könnte :!:

Zuerst müssen natürlich die alten Lager und Simmerringe aus dem Kurbelwellengehäuse entfernt werden. Die Simmerringe kann man Vorsichtig mit einem Schraubendreher rausdrücken, dabei aber Aufpassen das man das Kurbelwellengehäuse nicht beschädigt.
Bei dem Zenoah G270 ist Kupplungsseitig kein Simmerring sondern ein Dichtlager verbaut.
Hat man also die Simmerringe entfernt, kann man die Lager einfach nach innen rausklopfen, hierbei muss man mit dem Lager nicht vorsichtig sein da man es ja nicht mehr verwendet.

Auf der Kupplungsseite ist das beim Zenoah G270 ein bisschen komplizierter, da man ja dieses Dichtlager hat. Als erstes muss man dieses Dichtlager entfernen, da man es leichter rausklopfen kann, das Dichtlager hat am inneren Ring eine richtige Kante an der man den Durchschlag gut ansetzten kann, beim anderen Lager ist das nicht „kantig“ genug. Ist das Dichtlager entfernt kann man das andere Lager einfach nach innen durchklopfen und dann hat man das Kurbelwellengehäuse so vor sich.


Zum Einpressen der neuen Kurbelwellenlager empfehle ich unbedingt das „BLUR Einpresstool“ zu verwenden, hiermit ist es nicht nötig die Lager einzufrieren oder das Kurbelwellengehäuse zu erhitzen. Das Tool lohnt sich auf alle Fälle und man möchte es auch nicht mehr missen.

Allerdings muss man einige Dinge beachten und bei der Gelegenheit möchte ich das Einpresstool einmal ausführlich Vorstellen.


Das BLUR Einpresstool besteht aus drei Teilen:
Das Teil rechts wird zum Einpressen der Lager verwendet, durch die besondere Form wird beim Einpressen nur Druck auf den äußeren Ring des Lagers ausgeübt, somit wird das Lager nicht beschädigt.
Das Teil links ist zum Einpressen der Simmerringe gedacht und hat an den beiden Seiten unterschiedliche Durchmesser, der kleinere wird sowohl beim einpressen des Lagers auf der Lüfterradseite als Zentrierung verwendet damit man das Lager nicht verkantet, als auch beim Einpressen des Simmerrings auf der Lüfterradseite. Das Ende mit dem größeren Durchmesser verwendet man auf der Kupplungsseite genau so wie den kleineren auf der Lüfterradseite.
Das dritte Teil ist die Schraube mit Unterlegscheibe, mit der der Druck beim Einpressen durch zudrehen entsteht. :!: :!: :!: Achtung: Mit dem Einpresstool kann man einen enormen Druck erzielen, also beim Einpressen aufpassen das man nichts durch zu hohen Druck beschädigt. :!: :!: :!:

Nun zum Einpressen der Lager und Simmerringe in das Kurbelwellengehäuse, ich beginne mit der Kupplungsseite. Man legt das Lager wie auf dem Bild zu sehen auf den Teil des Einpresstools, welches Lagerseitig verwendet werden sollte um das Lager nicht zu beschädigen. In diesem Fall ist es ein BLUR Kurbelwellenlager, welches mit der Phase nach innen eingepresst werden muss. Einfacher ausgedrückt, die Seite des Lagers wo man die Kugeln sieht muss nach außen zeigen.


Nun den Teil des Einpresstools, welches Simmerringseitig verwendet wird, von außen auf das Kurbelwellengehäuse setzten und dann von innen, das Teil mit dem aufgelegten Lager reinstecken und die Schraube mit der Hand soweit reinschrauben bis sie mit der Unterlegscheibe anliegt.


Nun nimmt man den Orangen Radmutterschlüssel von HPI und steckt ihn Lagerseitig auf den 24iger Sechskant des Tools, WICHTIG diese Seite wird nur festgehalten, auf keinen Fall an dieser Seite drehen, hat eine Beschädigung des Lagers zur Folge! Eingepresst wird das Lager in dem man die Schraube auf der Simmerringseite zudreht, dies sehr vorsichtig machen und wenn man einen Widerstand spürt ist das Lager eingepresst, wie auf dem BILD zu sehen.


Ist das Lager wie oben beschrieben eingepresst, steckt man den Lagerseitigen Teil des Tools wieder durch das Lager und steckt auf der anderen Seite den Simmerring drauf. Nun wird wieder das Simmerringseitige Teil des Tools mit dem kleinen Druchmesser nach unten auf den Simmerring gesteckt und mit Hilfe der Schraube eingepresst. Hierbei unbedingt darauf achten dass der Simmerring nicht zu weit eingepresst wird, es sollte so aussehen wie auf dem Bild. Ist der Simmerring zu weit eingepresst wird er durch das schleifen am drehenden Lager beschädigt.



Die gleiche Vorgehensweise wendet man auf der Lüfterradseite an, hierzu ein paar Bilder.



Wenn man diese Dinge beachtet und ein bisschen Gefühl hat, sollte jeder in der Lage sein dies selber zu machen. Bei den Simmerringen ist es wie mit den Dichtungen, sie sollten nur einmal Verwendet werden, da gerade die Simmerringe beim Ausbau beschädigt werden.

Sind in beide hälften des Kurbelwellengehäuses neue Lager und neue Simmerringe eingepresst kann der Motor wieder zusammengebaut werden, hierzu geht’s weiter in Teil 3 „Der Zusammenbau des Motors“.
Möter11.04.2010 18:34
Teil 3

„Der Zusammenbau des Motors“

Nun da neue Lager und Simmerringe in das Kurbelwellengehäuse eingepresst sind, kann der Motor wieder montiert werden. Es hat sich bewährt die Kurbelwellengehäusedichtung und die Zylinderfußdichtung mit zusätzlicher Dichtmasse zu montieren, ich verwende in diesem Fall „Hylomar M“, man auch andere Dichtmassen verwenden wie z.B. Bindulin.

Beim Zusammenbau des Motors ist unbedingt darauf zu achten, dass alle Teile absolut sauber sind, da durch Dreck oder Metallspäne die beim Zusammenbau in den Motor gelangen, dieser schaden nehmen kann.

Zuerst muss nun die Kurbelwellengehäusedichtung angepasst werden. Man legt die Dichtung auf die eine Hälfte des Kurbelwellengehäuses und steckt dann beide Hälften zusammen. Nun sieht man das die Dichtung etwas übersteht(auf dem Bild markiert), dieser Überstand MUSS unbedingt entfernt werden, am besten geht das mit einem Cuttermesser. Die Dichtung muss so angepasst werden, dass eine ebene Fläche für die Zylinderfußdichtung entsteht, wie auf dem zweiten Bild zu sehen. Passt man diese Dichtung nicht an kommt es zu Problemen bei der Montage des Zylinders, da die Zylinderfußdichtung nicht sauber aufliegt :!:



Danach nimmt man das Kurbelwellengehäuse wieder auseinander und entfernt die angepasste Dichtung. Damit die verwendete Dichtmasse sauber verarbeitet werden kann, sollten die Flächen auf denen die Dichtung aufliegt mit Aceton gereinigt und Fettfrei gemacht werden. Die zwei Kurbelwellengehäusehälften nun etwa 5 Minuten liegen lassen bis sich das ganze Aceton verflüchtigt hat. Nun kann die Dichtmasse auf beide Seiten aufgetragen werden, unbedingt darauf achten dass man nur eine dünne Schicht aufträgt, damit sich nicht zuviel der Dichtmasse beim Zusammenbau in dem Motor drückt. Ist dies geschehen, muss bei der hier verwendeten Dichtmasse solange gewartet werden bis sich die Lösungsmittel verflüchtigt haben. Dies dauert etwa 15 Minuten, dann kann der Zusammenbau fortgesetzt werden.


Nun nimmt man die Kurbelwelle und steckt sie mit der Seite auf der das Gewinde ist in die Kurbelwellengehäusehälfte in die der kleinere Simmerring eingepresst ist. Hierbei Vorsichtig vorgehen und aufpassen das man nichts verkantet, sonst können Lager und Simmerring schaden nehmen. Dann die Dichtung auflegen und die andere Seite des Kurbelwellengehäuses auf die Kurbelwelle stecken, auch hier Vorsichtig sein und nichts verkanten. Sind beide hälften zusammengesteckt den korrekten Sitz der Dichtung überprüfen! Jetzt kann das Kurbelwellengehäuse mit vier M5x30 Schrauben verschraubt werden. Zuerst die Schrauben nur leicht anziehen, hierbei immer die Diagonal gegenüberliegenden Schrauben nacheinander anziehen damit sich nichts verkantet. Nun sollte man 15 Minuten warten bis die Dichtmasse leicht angezogen hat, erst danach die Schrauben richtig festziehen. Die Schrauben sollten mit einem Drehmoment von 6-9Nm angezogen werden, hat man keinen Drehmomentschlüssel zur Hand, einfach die Schrauben mit Gefühl festziehen.
Auf dem Bild sieht man das fertig montierte Kurbelwellengehäuse, der Pfeil oben auf dem Kolben muss Richtung Auslass zeigen und die Kolbenringöffnung Richtung Einlass/Vergaser.


Als nächstes wird der Zylinder wieder montiert, hierzu vorab ein Tipp wie man den Kolben samt Kolbenring am besten in den Zylinder geschoben bekommt. Zuerst den Kolben und den Zylinder mit Öl einschmieren, um zu vermeiden das man den Kolben oder den Zylinder bei der Montage beschädigt.
Dann nimmt man den Kolben wie auf dem Bild zu sehen in die Hand und drückt mit Daumen und Zeigefinger den Kolbenring zusammen. Nun kann der Kolben vorsichtig in den Zylinder geschoben werden. WICHTIG keine Gewalt anwenden, der Kolben muss relativ leicht in den Zylinder gehen :!:


Nun also zur Montage des Zylinders auf dem Kurbelwellengehäuse, hierzu werden auch die Dichtflächen oben am Kurbelwellengehäuse und unten am Zylinder mit Aceton gereinigt und Fettfrei gemacht. Die 5 Minuten warten bis das Aceton komplett verflogen ist und dann auf beide Seiten eine dünne Schicht Dichtmasse auftragen.


Nach ca. 15 Minuten sind auch hier die Lösungsmittel der Dichtmasse verflogen und die Zylinderfußdichtung kann auf das Kurbelwellengehäuse gelegt werden. Wie auf dem Bild zu sehen muss der kleine Nippel an der Dichtung nach hinten zum Auslass zeigen.


Dann wie oben beschrieben den Kolben in den Zylinder schieben und leicht nach unten auf die Dichtung drücken. Der Zylinder wird beim Zenoah G270 mit 4 Schrauben, M5x20 mit Sprengring und Unterlegscheibe, befestigt. Diese Schrauben auch hier erst leicht anziehen, 15 Minuten warten bis die Dichtmasse leicht angezogen hat, und dann die Schrauben festziehen. Hier sollte ebenfalls ein Drehmoment von 6-9Nm verwendet werden, auch hier gilt, die Schrauben auf keinen Fall zu fest anziehen!


Zur nun folgenden Montage des Lüfterrades wieder den Kolbenstopper in die Zündkerzenöffnung schrauben. Den Federkeil wieder in die dafür vorgesehen Öffnung in der Kurbelwelle stecken, das Lüfterrad draufstecken und mit der dafür vorgesehenen Schraube festziehen.


Als nächstes wird die Zündspule montiert. Diese wird mit 2 Schrauben, M4x20, an der Seite vom Zylinder über dem Lüfterrad befestigt, zwischen Zündspule und Zylinder müssen unbedingt die zwei Distanzhülsen. Bevor man die Schrauben festzieht muss man noch den Abstand zwischen Zündspule und Lüfterrad einstellen, dieser sollte 0,3mm betragen. Hierzu eine Warenkarte von HPI oder eine Fühlerlehre zwischen Zündspule und Lüfterrad klemmen und dann die zwei Schrauben festziehen. An der Zündspule ist auch der Motoraus Schalter angeschlossen, an den das Failsave angeschlossen wird.


Das schwierigste ist geschafft, nun noch die Motorabdeckung, Lüfterradabdeckung und den Seilzugstarter montieren.


Jetzt noch das Kupplungsgehäuse, in diesem Fall das von Turtle Racing, mit 4 Schrauben, M5x16 mit Sprengring und Unterlegscheibe, montieren.


Nun muss noch die Kupplung samt Kupplungshalter auf die Kurbelwelle geschraubt werden. Als erstes schraubt man den Kupplungshalter mit der dafür vorgesehenen Schraube auf die Kurbelwelle, dann kann die Kupplung mit den Passschrauben auf den Halter geschraubt werden, die flache Unterlegscheibe kommt auf den Halter die gebogene oben auf die Kupplung, hierbei nicht zuviel Kraft aufwenden da sonst die Passschrauben abreißen können.


Jetzt noch den Vergaser samt Dichtungen und Venturi-Adapter auf den Isolator schrauben, den Kolbenstopper entfernen und eine Zündkerze reindrehen, den Zündkerzenstecker drauf und der Motor ist FERTIG zum Einbau in den Baja! Die Motorabdeckung muss gegebenenfalls noch an das Gas/Bremse Gestänge angepasst werden, da es verschiedene Abdeckungsvarianten gibt, spare ich mir das hier.


Gruß Möter