Planet_Ocean21.11.2008 11:24
Im Vorhergehenden Beitrag habe ich versucht die Carbonfaser so gut und einfach wie möglich zu beschreiben.
Da aber Carbon nicht Carbon ist und auch nicht nur aus Fasern besteht,folgen nun ein paar Details.
Die Fasern selber werden durch einen Kleber(Matrix)zusammen gehalten,wobei man zwischen DURO und THERMOplastischen
Klebern unterscheidet,fertige Bauteile heißen in der Fachsprache dann auch Faserverbundwerkstoffe (FVK)
Was ist die Aufgabe der Matrix:a.Kräfte in die Faser einzuleiten
b.Die Kräfte von Faser zu Faser zu übertragen
c.Dem Bauteil seine Form zu geben und die Fasern vor Beschädigung zu schützen
Bei der Verarbeitung der Fasern zu einem Bauteil müssen die Fasern zuerst mit einem Haftvermittler bearbeitet werden,hier ist wichtig das dieser möglichst Blasenfrei und und die Fasern komplett umschließt.
Die meist verbreitetsten Harze sind die Duroplaste,meist kommt ungesättigtes Poleyesterharz(UP) oder Epoxidharz(EP) zum einsatz,hier unterscheidet man wiederum zwischen kalt und warm härtenden Harzen,ausgenommen EP das nur heiß Verarbeitet wird.
kalthärtendes UP:Verarbeitungstemperatur ca.10-40C
heiß härtendes UP:Verarbeitungstemperatur ca.140C
heiß härtentes EP:Verarbeitungstemperatur ab 130C
Vorteil der Duroplaste,schnelle Verarbeitung(kann mit härter,Beschleuniger und Wärme zufuhr gesteuert werden),wenig Energieaufwand,hohe durchdringung der Faser,sehr hohe Steifigkeit und Festigkeitswerte,gute chmikalien beständigkeit.
Nachteil:Begrenzte Thermische belastbarkeit,durch die hohe Festigkeit ergibt sich ein sprödes Bruchverhalten,die für die Verarbeitung nötigen Löse-Vernetzungs,und Beschleunigermittel(Styrol,Kobalt,Amin udgl.)sind stark Gesundheits gefährdent.
Thermoplaste gibt es als Kurzfaser(0,2mm) Langfaser(bis ca.25mm)Thermoplaste(LFT) und endlosfaser,auch können Thermoplaste nur im heiss Verfahren(ab ca.200C) verarbeitet werden,hier ergibt sich das grösste problem bei Thermoplasten
da sie die Faser nicht durchdringen sondern nur auf die Faser Aufgeschmoltzen sind und somit eine niedrigere Steifigkeit und Chemische beständigkeit gegenüber den Duroplasten haben,weisen jedoch eine höher Zähigkeit auf dadurch eine höher Schadenstoleranz auf.
Es treten aber während der Verarbeitung keine giftigen Reaktionen auf.
Thermoplaste werden meist mit kurzfasrigen Fasern(0,2mm) Verarbeitet und sind die am meist genutzten FVK-Teile am Markt
z.B.Polypropylehn,Polyamid,Polyester,Polycarbonat.
So das wars erstmal wieder werde heute oder morgen noch was zum Versagensverhalten schreiben und dann sollte eigentlich das meiste gesagt sein.
Wenn wer Anregungen oder Kommentare dazu abgeben will,immer her damit.
Da aber Carbon nicht Carbon ist und auch nicht nur aus Fasern besteht,folgen nun ein paar Details.
Die Fasern selber werden durch einen Kleber(Matrix)zusammen gehalten,wobei man zwischen DURO und THERMOplastischen
Klebern unterscheidet,fertige Bauteile heißen in der Fachsprache dann auch Faserverbundwerkstoffe (FVK)
Was ist die Aufgabe der Matrix:a.Kräfte in die Faser einzuleiten
b.Die Kräfte von Faser zu Faser zu übertragen
c.Dem Bauteil seine Form zu geben und die Fasern vor Beschädigung zu schützen
Bei der Verarbeitung der Fasern zu einem Bauteil müssen die Fasern zuerst mit einem Haftvermittler bearbeitet werden,hier ist wichtig das dieser möglichst Blasenfrei und und die Fasern komplett umschließt.
Die meist verbreitetsten Harze sind die Duroplaste,meist kommt ungesättigtes Poleyesterharz(UP) oder Epoxidharz(EP) zum einsatz,hier unterscheidet man wiederum zwischen kalt und warm härtenden Harzen,ausgenommen EP das nur heiß Verarbeitet wird.
kalthärtendes UP:Verarbeitungstemperatur ca.10-40C
heiß härtendes UP:Verarbeitungstemperatur ca.140C
heiß härtentes EP:Verarbeitungstemperatur ab 130C
Vorteil der Duroplaste,schnelle Verarbeitung(kann mit härter,Beschleuniger und Wärme zufuhr gesteuert werden),wenig Energieaufwand,hohe durchdringung der Faser,sehr hohe Steifigkeit und Festigkeitswerte,gute chmikalien beständigkeit.
Nachteil:Begrenzte Thermische belastbarkeit,durch die hohe Festigkeit ergibt sich ein sprödes Bruchverhalten,die für die Verarbeitung nötigen Löse-Vernetzungs,und Beschleunigermittel(Styrol,Kobalt,Amin udgl.)sind stark Gesundheits gefährdent.
Thermoplaste gibt es als Kurzfaser(0,2mm) Langfaser(bis ca.25mm)Thermoplaste(LFT) und endlosfaser,auch können Thermoplaste nur im heiss Verfahren(ab ca.200C) verarbeitet werden,hier ergibt sich das grösste problem bei Thermoplasten
da sie die Faser nicht durchdringen sondern nur auf die Faser Aufgeschmoltzen sind und somit eine niedrigere Steifigkeit und Chemische beständigkeit gegenüber den Duroplasten haben,weisen jedoch eine höher Zähigkeit auf dadurch eine höher Schadenstoleranz auf.
Es treten aber während der Verarbeitung keine giftigen Reaktionen auf.
Thermoplaste werden meist mit kurzfasrigen Fasern(0,2mm) Verarbeitet und sind die am meist genutzten FVK-Teile am Markt
z.B.Polypropylehn,Polyamid,Polyester,Polycarbonat.
So das wars erstmal wieder werde heute oder morgen noch was zum Versagensverhalten schreiben und dann sollte eigentlich das meiste gesagt sein.
Wenn wer Anregungen oder Kommentare dazu abgeben will,immer her damit.

