Hallo,
ich kann Floyd68 nur voll zustimmen.
meine Erfahrungen nach 2 Jahren mit dem 813er sind sehr ähnlich.
Choke --- brauch ich nicht mehr-- 2 mal Gasgeben und beim Anziehen leicht Gasgeben und er springt sofort an. ich selbst fahre eine 26er PaSe Motor mit Dominator Sidepipe.
Ich habe den Vergaser schon bei verschiedensten Freunden eingesetzt.
Wo man am wenigsten merkt sind 23er Motoren . Offensichtlich ist die Beschleunigerpumpe und die Düsenbestückung für diesen Motor überdimensioniert.
Für den 26er mit Hpi tröte merkt man unten eine spürbare Verbesserung.
Fast schon ein Muss ist der Vergaser mit Jetpro Resos wobei ich die Version v3 nicht kenne.
Auch bei den FG- jetpros für Stadium und Monster ist die gleiche Verbesserung zu erzielen-- Das Drehmomentloch unten ist (fast) völlig verschwunden.
Das liegt meiner Meinung nach daran dass der Motor mit den grossvolumigen Resos bei niedrigen Drehzahlen durch den geringen Gegendruck eine Schlechte Füllung erreicht.Durch die Beschleunigerpumpe wird das wieder ausgeglichen.
Man kann das auch beim normalen Vergaser (668 ) mit einem Trick simulieren.
Ich stelle immer den Standgasanschlag so weit wie möglich nach innen.(dadurch geht die Leerlaufdrehzahl richtig hoch)
Dann stelle ich die L (Leerlaufnadel) so fett ,dass die Drehzahl wieder auf den normalen Wert fällt.
Danach probiere ich wie die Gasannahme aus dem Leerlauf ist bei schlagartigem Gasgeben. Wenn der Motor verzögert Gas annimmt oder sich verschluckt korrigiere ich die L Nadel nach mager und passe die Leerlaufdrehzahl mit dem Standgasanschlag wieder an.
Als nächstes kommt die Vollastnadel. Ich stelle Sie meisst eine viertel Umdrehung fetter als die Grundeinstellung.
dann mache ich eine Vollgasfahrt und prüfe wie weit der Motor ausdreht.
In Schritten von 1/8 Umdrehungen stelle ich die H immer magerer bis der Motor vollausdreht.
Wenn er zu mager ist merkt man dass er nach paar Sek. Maximaldrehzahl einbricht.(beim einbrechen der Drehzahl SOFORT das Gas wegnehmenund mit wenig gas zurückfahren, sonst besteht die Gefahr dass die Schmierung abreisst!) Dann stelle ich die H-Nadel ca.1/8 -1/4 Umdrehung fetter.
Meisst muss man dann den Übergang beim Beschleunigen an der L-Nadel korrigieren,denn die Leerlaufnadel wirkt bis in den mittleren Drehzahlbereich hinein.
Diese Vorgehensweise hat bisher bei allen Motoren und Vergasern funktioniert. Die letzte Kontrollmöglichkeit der Vollgaseinstellung ist natürlich das Kerzenbild.
Allerdings immer dran denken dass alle Einstellungen und auch das Kerzenbild nur stimmen wenn der Motor Betriebstemperatur hat.
Auch lassen sich kleine Veränderungen nur erfahren wenn man eine gute Strecke mal fährt mit ein paar lastwechseln.
Wenn der Motor beim einstellen im Leerlauf vor sich hintuckert sammelt er auch eine Menge unverbranntes Öl im Kurbelgehäuse.
Das muss erst wieder rausgeblasen werden bis der Volumenstrom und somit auch die Leistung stimmt.
Da unsere Vergaser keinen Ausgleich für Temperatur und Luftdruck haben muss das ab und zu bei stark wechselnden Bedingungen korrgiert werden.
Da ist der 813er halt etwas zickiger wie der Standardvergaser--er mags halt etwas genauer.
Deshalb empfehle ich erstmal mit dem Standardvergaser üben .Auch bei neuen Motoren nehm ich gern erst den Serienvergaser und wenn alles damit läuft baue das ganze um.
HTH Bruno
boah das les ich jetzt net nochmal--