SCHUGGO06.07.2008 00:20
Arbeitsumgebung
Da beim Lackieren ordentlich giftige Dämpfe freigesetzt werden, sollte man auf eine ausreichende Belüftung beim Lackieren achten. Geschlossene Kellerräume mit kleinen Fensterchen sorgen für ordentlich Kopfschmerzen. Manche Modellbauer sollen aber genau diesen Nebeneffekt besonders reizvoll finden
Karo vorbereiten
Damit der Lack später wirklich halten kann ist es ratsam die Karo vor Beginn gründlich von allem Schmutz und Fett zu befreien. Anrauhen mit Putzwolle lässt den Lack später noch besser haften, die Kratzerchen sind später nicht zu sehen. WICHTIG: Lackiert wird von innen, also auch da säubern
Wasser und Spüli reichen zum Auswaschen aus. Danach sollte man genügend lange warten bis die Karo absolut trocken ist. Nimmt man einen sauberen Lappen und trocknet mit dem Fön nach, dann hat man später keine Wasserflecken in der Karo.
Abkleben
Sämtliche Flächen die mit der ersten Farbe nicht in Berührung kommen sollen, werden vor dem Sprühen abgeklebt. Hierfür kann man im Modellbauladen spezielles Maskiertape kaufen, damit geht es am besten. Zur Not kann man auch normales Malerkrepp benutzen, was aber deutlich unsauberer zu verarbeiten ist und beim Abziehen gerne Kleberückstände hinterlässt. Zu beachten ist, dass man die Kanten wirklich sauber anpresst, damit später keine Farbe unter das Band läuft und man saubere Abschlüsse erhält.
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Sprühen
Gesprüht wird in mehreren dünnen Lagen, am Besten über Kreuz, dann erhält man keine Schatten. Begonnen wird mit der dunkelsten Farbe, damit später die helleren nicht getrübt werden. Es sollte zwischen jeder Schicht die man aufträgt genügend Zeit zum Trocknen gegeben werden (ca. 15 min). Pro Farbe sprüht man so 3 - 5 Lagen auf.
Hier gings nicht anders, hell musste zuerst drauf
421
Wenn man mehrere Farben verwenden möchte und mit Abklebetechnik arbeitet ist es wichtig darauf zu achten, dass beim Entfernen sauber gearbeitet wird. Hier hilft ein einfaches Bastelmesser, um ein Einreißen zu vermeiden. Wichtig ist dass der aufgesprühte Lack trocken ist, ich lass daher die Karo über Nacht trocknen.
Die zuvor abgeklebten Stellen säubern, trocknen lassen und mit mehreren Schichten Farbe versehen.
Farbauswahl
Verwendet werden spezielle Lexanfarben. Lexanfarbe behält wenn man sie richtig aufträgt eine gewisse Elastizität und reißt nicht so schnell ab wie gewöhnlicher Lack. Lexanfarben gibt es von unterschiedlichen Herstellern und Kosten ca. 5 - 7 Euro pro Dose
Ausschneiden
Hier scheiden sich die Geister. Wer vor dem Sprühen alles ausschneidet verhindert Lackplatzer durch die Schere oder Kratzer beim Anpassen an das Chassis. Zudem sieht man Ecken und Kanten besser und findet die Bohrstellen für die Löcher einfacher. Wer zuerst lackiert und dann schneidet verhindert, dass Farbe unter die außen klebende Schutzfolie gerät und so später zu sehen ist. Hat man Sprühnebel außen auf der Karo entfernt man diesen mit CD-Reinigungsspray. Ich persönlich passe die Karo lieber vorher an.
Im Fachhandel kann man spezielle Lexanscheren kaufen. Eine normale Nagelschere ohne Krümmung tuts hier aber genau so.
Wichtig ist in jedem Falle, dass die Schutzfolie erst ganz zum Schluss abgezogen wird - bevor man die Aufkleber anbringt
Dann fehlen nur noch Dekorbogen und Sticker, und fertig ist die neue Karo. Lichter und Scheiben kann man auch lackieren, der Vorteil ist dann dass keine Sticker abgehen können.
Draufsicht und Seitenansicht
423 422
Wenn man einigermaßen ordentlich arbeitet und sich genügend Zeit gibt ist das gar nicht sooo schwer.
Viel Spaß beim Lackieren und danke an alle die mitgeholfen haben
Da beim Lackieren ordentlich giftige Dämpfe freigesetzt werden, sollte man auf eine ausreichende Belüftung beim Lackieren achten. Geschlossene Kellerräume mit kleinen Fensterchen sorgen für ordentlich Kopfschmerzen. Manche Modellbauer sollen aber genau diesen Nebeneffekt besonders reizvoll finden
Karo vorbereiten
Damit der Lack später wirklich halten kann ist es ratsam die Karo vor Beginn gründlich von allem Schmutz und Fett zu befreien. Anrauhen mit Putzwolle lässt den Lack später noch besser haften, die Kratzerchen sind später nicht zu sehen. WICHTIG: Lackiert wird von innen, also auch da säubern
Abkleben
Sämtliche Flächen die mit der ersten Farbe nicht in Berührung kommen sollen, werden vor dem Sprühen abgeklebt. Hierfür kann man im Modellbauladen spezielles Maskiertape kaufen, damit geht es am besten. Zur Not kann man auch normales Malerkrepp benutzen, was aber deutlich unsauberer zu verarbeiten ist und beim Abziehen gerne Kleberückstände hinterlässt. Zu beachten ist, dass man die Kanten wirklich sauber anpresst, damit später keine Farbe unter das Band läuft und man saubere Abschlüsse erhält.
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Sprühen
Gesprüht wird in mehreren dünnen Lagen, am Besten über Kreuz, dann erhält man keine Schatten. Begonnen wird mit der dunkelsten Farbe, damit später die helleren nicht getrübt werden. Es sollte zwischen jeder Schicht die man aufträgt genügend Zeit zum Trocknen gegeben werden (ca. 15 min). Pro Farbe sprüht man so 3 - 5 Lagen auf.
Hier gings nicht anders, hell musste zuerst drauf
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Wenn man mehrere Farben verwenden möchte und mit Abklebetechnik arbeitet ist es wichtig darauf zu achten, dass beim Entfernen sauber gearbeitet wird. Hier hilft ein einfaches Bastelmesser, um ein Einreißen zu vermeiden. Wichtig ist dass der aufgesprühte Lack trocken ist, ich lass daher die Karo über Nacht trocknen.
Die zuvor abgeklebten Stellen säubern, trocknen lassen und mit mehreren Schichten Farbe versehen.
Farbauswahl
Verwendet werden spezielle Lexanfarben. Lexanfarbe behält wenn man sie richtig aufträgt eine gewisse Elastizität und reißt nicht so schnell ab wie gewöhnlicher Lack. Lexanfarben gibt es von unterschiedlichen Herstellern und Kosten ca. 5 - 7 Euro pro Dose
Ausschneiden
Hier scheiden sich die Geister. Wer vor dem Sprühen alles ausschneidet verhindert Lackplatzer durch die Schere oder Kratzer beim Anpassen an das Chassis. Zudem sieht man Ecken und Kanten besser und findet die Bohrstellen für die Löcher einfacher. Wer zuerst lackiert und dann schneidet verhindert, dass Farbe unter die außen klebende Schutzfolie gerät und so später zu sehen ist. Hat man Sprühnebel außen auf der Karo entfernt man diesen mit CD-Reinigungsspray. Ich persönlich passe die Karo lieber vorher an.
Im Fachhandel kann man spezielle Lexanscheren kaufen. Eine normale Nagelschere ohne Krümmung tuts hier aber genau so.
Wichtig ist in jedem Falle, dass die Schutzfolie erst ganz zum Schluss abgezogen wird - bevor man die Aufkleber anbringt
Dann fehlen nur noch Dekorbogen und Sticker, und fertig ist die neue Karo. Lichter und Scheiben kann man auch lackieren, der Vorteil ist dann dass keine Sticker abgehen können.
Draufsicht und Seitenansicht
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Wenn man einigermaßen ordentlich arbeitet und sich genügend Zeit gibt ist das gar nicht sooo schwer.
Viel Spaß beim Lackieren und danke an alle die mitgeholfen haben